Projektabwicklungsmodelle im Überblick: GU, TU, Partnering & Co – komplexe Vergabeverfahren für öffentliche Bauprojekte rechtssicher gestalten

Öffentliche Auftraggeber stehen bei der Umsetzung von Bauprojekten regelmäßig vor der Frage, wie Planung und Bauausführung bei knappen Ressourcen möglichst wirtschaftlich, effizient und rechtssicher organisiert und vergeben werden können. Neben der klassischen gewerkeweisen Vergabe gewinnen alternative Projektabwicklungsmodelle wie Generalunternehmer- (GU), Totalunternehmer- (TU) oder Partnering-Modelle zunehmend an Bedeutung. Doch welches Modell eignet sich für welches Bauvorhaben? Unter welchen Voraussetzungen dürfen Planungs- und Bauleistungen zusammengefasst werden? Welche vergaberechtlichen Spielräume bestehen und wie lassen sich auch komplexere Vergabeverfahren rechtssicher und praxisgerecht gestalten?

Das Seminar gibt einen praxisorientierten Überblick über Projektabwicklungs- und Vergabemodelle, deren Einsatzmöglichkeiten sowie die jeweiligen rechtlichen und organisatorischen Besonderheiten. Anhand typischer Fallgestaltungen wird aufgezeigt, welche Chancen und Risiken die einzelnen Modelle bieten und worauf öffentliche Auftraggeber bei der Vorbereitung und Durchführung entsprechender Vergabeverfahren achten sollten.

Es erwarten Sie u. a. die Schwerpunkte:
-Projektabwicklungsmodelle im Überblick: z. B. GU/GÜ, TU/TÜ, Partnering-Modelle oder Integrierte Projektabwicklung (IPA)
-Das passende Modell: Entscheidungskriterien, Chancen und Risiken aus Sicht öffentlicher Auftraggeber
-Vergaberechtliche Rahmenbedingungen: Auftragswertschätzung, Anforderungen an die Zusammenfassung von Planungs- und Bauleistungen sowie Dokumentationsanforderungen
-Vergabeverfahren rechtssicher gestalten: Verfahrenswahl, Leistungsbeschreibung, Eignungs- und Zuschlagskriterien
-Besonderheiten alternativer Modelle: Funktionale Leistungsbeschreibung, Wahl und Ausgestaltung geeigneter Vergabeverfahren, insbesondere Verhandlungsverfahren

Das Webinar ist für Teilnehmende aus Sachsen kostenfrei.
Die Durchführung des Webinars erfolgt über die Seminarplattform „edudip“.

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