Hitzemanagement als kommunale Aufgabe – Hitzeschutz am Beispiel der Landeshauptstadt Dresden & Ideen für die Beschaffung
Klimaanpassung ist kein Luxus, sondern Daseinsvorsorge. Längere und intensivere Hitzeperioden stellen insbesondere Städte vor große Herausforderungen und gefährden besonders vulnerable Gruppen.
Im Vortrag wird ein Überblick über die Ansätze der Landeshauptstadt Dresden gegeben und zudem werden konkrete Strategien und Maßnahmen vorgestellt. Im Anschluss wird gemeinsam diskutiert, welche Rolle Vergabeaspekte und Hitzeschutz in der kommunalen Praxis spielen.
Es erwarten Sie u. a. folgende Schwerpunkte:
- Strategien und Maßnahmen zum Hitzeschutz der Landeshauptstadt Dresden
- Überblick zum Dresdner Klimaanpassungskonzept und Hitzeaktionsplan
- Vergabeaspekte und Hitzeschutz in der kommunalen Praxis
Im Verlauf des Seminars besteht die Möglichkeit, auch individuelle Frage- und Problemstellungen zu diskutieren.
Zur Referentin:
Marit Gronwald ist Fachreferentin für Gesundheit und Klima im Amt für Gesundheit und Prävention der Landeshauptstadt Dresden. Sie verfügt über einen Master in Public Health und verantwortet aktuell die städtische Hitzeaktionsplanung. Als Autorin des 2023 erschienenen Dresdner Hitze-Handbuchs hat sie maßgeblich an dessen Erstellung im Rahmen des Verbundprojekts „HeatResilientCity II“ mitgewirkt. Ihr besonderes Augenmerk liegt auf dem Hitzeschutz in Zusammenarbeit mit Netzwerkpartnern, darunter Fachkräfte aus den Bereichen Wohnungslosenhilfe und Seniorenarbeit, sowie auf der Identifizierung „kühler Orte”, um die Aufenthaltsqualität im Sommer zu erhöhen.
Teilnahmeentgelt:
Das Webinar ist für Teilnehmende aus Sachsen kostenfrei.
Für Teilnehmende aus anderen Bundesländern wird eine Teilnahmegebühr in Höhe von 50,00 € zzgl. der gesetzlich gültigen Mehrwertsteuer erhoben.