Coworking für Kommunen: Wirkung statt Hype mit dem richtigen Bedarfsmanagement
Coworking Spaces sind längst mehr als ein Trend aus den Großstädten. Richtig gedacht und umgesetzt können sie für Kommunen ein wirksames Instrument sein – für Innenstadtbelebung, Fachkräftebindung, Gründungsförderung und neue Formen der Zusammenarbeit vor Ort. Gleichzeitig stellt sich ganz pragmatisch die Frage: Kann und muss sich die öffentliche Hand Coworking leisten?
In diesem Onlinevortrag beleuchten wir, welche Coworking-Modelle zu welchen kommunalen Zielsetzungen passen, welche Faktoren in der Praxis über Erfolg oder Scheitern entscheiden und wie sich Projekte von der Förderung oder freien Finanzierung, mit oder ohne privatwirtschaftlichen Partner in eine tragfähige Verstetigung überführen lassen.
Es erwarten Sie u. a. folgende Schwerpunkte:
- Einsatzbereiche von Coworking als kommunales Werkzeug + was Coworking nicht löst (und warum das wichtig ist, um falsche Erwartungen zu vermeiden)
- Der kritische Einwurf: Kann/muss sich die öffentliche Hand Coworking leisten?
- Zielbilder: Welche Coworking-Typen passen zu welcher Kommune?
- Betreiber- und Kooperationsmodelle
- Erfolgsfaktoren und relevante Kennzahlen für Kommunen
Im Verlauf des Seminars besteht die Möglichkeit, auch individuelle Frage- und Problemstellungen zu diskutieren.
Zum Referenten:
Tobias Kollewe ist Gründer und Vorstandsvorsitzender der cowork AG sowie Präsident des Bundesverbands Coworking Spaces Deutschland e. V. (BVCS). Er begleitet bundesweit Projekte für Kommunen, Wirtschaftsförderungen, Projektentwickler und Finanzinstitute und prägt als führende Stimme und Vordenker der Coworking-Branche in Deutschland seit vielen Jahren die Entwicklung flexibler Arbeitswelten.
Das Webinar ist für Teilnehmende aus Sachsen kostenfrei.
Die Durchführung des Webinars erfolgt über die Seminarplattform „edudip“.